Wie im Handumdrehen aus einem
Lokführerstand ein Stellpult wird:
Selbstverständlich
haben Sie, wenn Sie dies wünschen, jederzeit den gesamten Betrieb
der Modellbahn im Zugriff und können sämtliche für den
Betrieb wichtigen Objekte mit dem +SmartHand™-Handregler
bedienen.
Aber wie wäre es, wenn Sie oder ein Mitspieler einmal in die Rolle
eines Lokführers schlüpfen, der nur seine Lok steuern darf,
sich ansonsten aber an die Vorgaben und Aufträge des
Fahrdienstleiters zu halten hat? Zu diesem Zweck kann jeder einzelne
Handregler im System an die Rolle des jeweiligen Bedieners individuell
angepasst werden. Im Extremfall geht dies soweit, dass der Handregler
nur ein einziges Objekt - z.B. die Lok, für die er als
Lokführer zuständig ist - steuern darf und die Auswahl
anderer Objekte gesperrt ist.
Ein anderer Handregler könnte gleichzeitig so eingerichtet sein,
dass er nur die Weichen, Signale, Weichenstrassen und Blöcke in
einem
bestimmten Bahnhof steuern darf. Dieser Handregler wäre dann das
ideale Gerät für den Fahrdienstleiter in diesem Bahnhof.
Dabei ist es sogar möglich, den Handregler so einzustellen, dass
er nur die Züge steuern kann, die sich gerade in seinem
Einflussbereich befinden. Fährt ein Zug also in den Bahnhof ein,
so kann er vom zuständigen Fahrdienstleiter mit dem Handregler
übernommen werden. Nach Ausfahrt aus dem Bahnhof hat dieser
Fahrdienstleiter keinen Zugriff mehr auf diesen Zug.
Hier kommt nun eine weitere Stärke des +SmartHand™-Systems zum Tragen,
nämlich die Möglichkeit, bis zu 31 Handregler anschliessen zu
können: diese Möglichkeit ist nämlich nicht nur für
Inhaber einer großen Anlage interessant, die immer von einer
ganzen Reihe von Personen gesteuert wird, sondern bietet auch bei
kleineren Anlagen eine raffinierte Anwendung und auch dann, wenn nur
ein einziger Handregler angeschlossen ist und nur eine Person die
Anlage bedient. Der Handregler mit der
Nummer 5, beispielsweise, könnte nämlich als Handregler
für einen Lokführer konfiguriert sein; z.B. für die
Steuerung aller Personenzüge. Der Handregler 15 hingegen, der gar
nicht am System angeschlossen ist, wird als "virtueller" Handregler
für die Bedienung des Stellwerks eines Bahnhofs
eingerichtet. Weil die Konfigurationsdaten beider Handregler aber
nicht im Handregler selbst, sondern im Computer gespeichert werden,
können Sie durch einfaches Umschalten der Adresse am Handregler
von 5 auf 15 den Lokführerstand im Handumdrehen in ein Stellwerk
verwandeln und umgekehrt. In diesem Sinne stehen Ihnen also neben den
real angeschlossenen Handreglern bis zu 30 "virtuelle" Handregler zur
Verfügung, auf deren individuelle Eigenschaften Sie jederzeit
umschalten können.
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Anzeige im Fahrbetrieb
Weichenbedienung im Gleisbildmodus
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